family enduro 7.5. – For the very first time… 

Erstes Rennen der Saison 2022 der family-enduro.at Serie, erstes Rennen in der neuen E Serien Wertung die von uns mit geplant und unterstützt wird, erstes Rennen für uns als Unterstützer einer jungen, talentierten Fahrerin - aber eigentlich stand der Tag dann unter dem Motto *Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt*

Um kurz nach 5 Uhr morgens brachen wir auf Richtung Spielberg zum Redbull Ring. Fiat gut vollbepackt mit Testbikes und Zelt etc – nur das Wetter wollte und will an diesem Samstag nicht so recht mitspielen. Von der Abfahrt bis zum heimkommen – Regen, Regen, Regen…

Aber das versprach zumindest spektakuläre Rennen im Rahmen der family-
enduro.at veranstaltung.

Pünktlichst (genau genommen hätten wir eine halbe Stunde länger schlafen können) kamen wir in Spielberg an und waren gleich mal beeindruckt, was hier in aller früh schon los war. Als wir dann kurz darauf mit Peter Bachler (OK Chef family enduro und Verantwortlicher am Ring für das Off-Road Areal ) gesprochen hatten, war es uns klar – hier wird doch einiges an Action geboten sein. Insgesamt 230 Meldungen (die meisten davon aus der Region) – davon ca 50 in den unterschiedlichen Kinderklassen – das war wirklich mehr als ordentlich.

Zelt aufgebaut, E-Dirtbikes zur Präsentation ausgestellt und dann ging es auch schon richtig los mit der Einführungsrunde für die Kids und die Starter in der Pitbike Klasse.

Alles bestens organisiert und von einem wirklich redefreudigen Moderator kommentiert. Also wirklich Hut ab auch vor ihm – von 8 Uhr morgens bis 19 Uhr durch Reden muss man auch können.

Vor dem Start hatten wir auch noch kurz Zeit, um mit *unserer Fahrerin* Madlen Bachler zu sprechen.

Madlen – leicht nervös, positiv aufgeregt und bis in die Haarspitzen motiviert vor dem ersten Rennen – was will man als Sponsor mehr. Vorbereitung war gut und Madlene fühlt sich insgesamt sehr wohl mit der KUBERG X force. Zum Seriemodell hat der Papa nur einige wenige Modifikationen vorgenommen. Auffällig: die neuen Reifen (aber bei den Bedingungen unbedingt notwendig) – und ansonsten ist das Modell aus der Kuberg-Kollektion voll renn bereit. Bester Beweis war die erste Phase in diesem Rennen. Madlen erwischte einen perfekten Start (Position 2), verteidigte diese unglaublich beherzt und souverän. Lag bis zu ihrem Ausfall klar auf Podestkurs in der gesamten Bambiniklasse (inklusive Benzinmotoren). Bis dahin die absolut schnellste mit E-Antrieb. Doch dann kurz vor Schluss – Kettenriss. Klar war die Enttäuschung groß bei Madlen – aber auch so konnten wir und auch sie mit dem Verlauf und den Erkenntnissen zufrieden sein. Absolut konkurrenzfähig über die 20 Minuten Rennzeit – sowohl dir Fahrerin, als auch die Kuberg X Force. Schlussendlich hat ein HVR Fahrer gewonnen – und auch das ist für uns ok – denn die HVR 50.4 gibt’s bei uns im Schauraum oder Online auch zu kaufen.

Vor dem Start des Bambini Rennens hat sich aber für uns eine komplett unverhoffte Möglichkeit geboten. Fabian Bachler, Sohn von Peter und Bruder unserer Teamfahrerin hatte in seinem ersten von zwei Pitbike Läufen einen technischen Defekt bei seinem Verbrennerbike.
Kurze Rücksprache mit Peter und Fabi und der Entschluss war gefasst – die zweiten 15 Minuten wird der junge Mann auf dem KUBERG Freerider bestreiten.

Für Kevin und mich bedeutete das noch eine kurze Schraubereinheit – aber wir wollten das unbedingt durchbringen.

Fabi, ein Talent, wenn es ums Zweirad geht, war im ersten Lauf der Pitbike Klasse auf Podestkurs mit dem Benziner. Dann der Ausfall aufgrund eines technischen Defektes. Kurzerhand haben wir den Kuberg Freerider 12kW zur Verfügung gestellt – mit 15 min Umbau waren wir zwar gefordert, aber schlussendlich konnte er an den Start gehen. Ohne Training oder Kennenlernen, geschweige denn Abstimmung vom Dirtbike auf seine Bedürfnisse ist er in den 2. Pitbike Lauf gegangen – in dem der bekannteste Fahrer Pitbike WM-Teilnehmer ist. Am Ende war es ein unerwarteter Platz 4 in dem Lauf – Rundenzeiten nur unwesentlich langsamer als der erfahrene WM Pilot.
Welches Talent in ihm schlummert, zeigte Fabian dann noch in seinem Hauptrennen – Sieg in der 85ccm Klasse.
Und ein Plan für die nächsten Rennen war uns somit auch klar – Fabian soll/muss/darf (wenn er es will) auf dem Freerider die Pitbike Klasse rocken lassen.

Fazit dieses ersten Renntages 2022:
Viel Regen, viel Schrauben, viel Positives… Bikes sind in ihren Klassen absolut Konkurrenzfähig und wir können es kaum erwarten, wenn sich die Bikes und Fahrer das nächste Mal messen.

Wir werden euch gerne in einem der nächsten Blogs wieder darüber informieren und eine *saubere* Überraschung wirds auch geben #antidot #ecorider

Kevin Lambert

Kevin Lambert

„Fahre so viel oder so wenig, so lange oder so kurz, wie du willst. Aber fahre.“

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